Volumen und Druckzeit
Die Maschinenzeit ist meist der größte Posten. Sie steigt mit Bauteilvolumen, Bauhöhe und Füllgrad. Ein Prototyp für einen Passungstest braucht selten volle Füllung.
Einzelmuster, Varianten und Nullserien aus einer Fertigung. Wer im Prototypenbau arbeitet, verliert Zeit an Rückfragen und Nachbestellungen, nicht an Druckzeit. Genau da setzen wir an.
Varianten und Nachbestellungen in ca. 2 Werktagen
Prototypenbau heißt selten ein Teil. Es heißt ein Teil, dann drei Varianten, dann zwanzig Stück für die Erprobung im Feld.
Ein Bauteil zur Abstimmung im Team oder mit dem Kunden, meist innerhalb von zwei Werktagen versandfertig.
Mehrere Geometrie- oder Werkstoffvarianten parallel, um Entscheidungen an echten Teilen zu treffen statt am Bildschirm.
20 bis 500 Teile mit denselben Parametern wie das freigegebene Muster, dokumentiert und wiederholbar.
Wo gefräste Muster nur wegen der Optik entstehen, ist der Druck schneller und günstiger, oft ohne Nachteil im Test.
Für Optikmuster reichen PLA und PETG. Sobald getestet, montiert oder eingebaut wird, gehen wir auf ABS, ASA, PC oder faserverstärktes PA.
Klassischer Prototypenbau war lange von Werkzeugkosten geprägt. Heute lässt sich der Weg von der ersten Handskizze bis zur Nullserie ohne einzige Form gehen, solange die Stückzahlen im niedrigen dreistelligen Bereich bleiben. Das verändert vor allem den Zeitpunkt, an dem eine Entscheidung fallen muss: Sie können später festlegen als früher.
Für Muster und Vorführteile zählt neben Maßhaltigkeit die Oberfläche. Ungeschliffen bleibt die Schichtstruktur sichtbar, das ist bei technischen Mustern kein Problem und bei Designmustern schon. Geschliffen, gefüllert und lackiert ist der Unterschied zum Spritzgussteil auf Armlänge nicht mehr erkennbar, kostet aber Handarbeit.
Für die Nullserie legen wir dieselben Punkte fest wie in der Serienfertigung: Werkstoffcharge, Profil, Ausrichtung und ein gemessenes Erstteil. Damit ist die Nullserie nicht nur eine Menge Teile, sondern ein belastbarer Nachweis, dass die Fertigung wiederholbar ist.
Feste Preise ohne Modell gibt es nicht, weil jedes Teil anders druckt. Im Prototypenbau bestimmen wenige Faktoren den Preis, und die meisten lassen sich im Design beeinflussen. Einen sofortigen Preis zeigt das Angebotstool, sobald Sie eine Datei hochladen.
Die Maschinenzeit ist meist der größte Posten. Sie steigt mit Bauteilvolumen, Bauhöhe und Füllgrad. Ein Prototyp für einen Passungstest braucht selten volle Füllung.
PLA und PETG sind günstig und schnell zu verarbeiten. Faserverstärkte und technische Werkstoffe wie PA12-CF oder PC kosten mehr Material und brauchen Trocknung. Wählen Sie den Werkstoff nach dem Test, nicht nach dem späteren Serienteil, wenn nur die Form geprüft wird.
Überhänge, Hinterschnitte und innenliegende Kanäle erhöhen Stützmaterial und Nacharbeit. Oft hilft eine andere Ausrichtung oder eine Fase statt einer waagerechten Fläche.
Gewindeeinsätze, Schleifen, Füllern und Lackieren sind Handarbeit und machen gerade bei Designmodellen einen großen Teil der Kosten aus. Technische Muster brauchen das meist nicht.
Die Datenvorbereitung fällt einmal an. Wer mehrere Varianten in einem Druckauftrag bestellt, verteilt diesen Aufwand. Ab der Nullserie sinkt der Preis pro Teil, die allgemeinen Zusammenhänge erklärt die Seite zu den 3D-Druck-Kosten.
Typisch sind Halter, Abdeckungen, Führungen, Greiferbacken und Adapter, die vor der Fertigung in Metall oder als Ersatz für ein gefrästes Muster geprüft werden. Wichtig sind Lastrichtung und Schichtausrichtung, denn FDM-Teile sind zwischen den Schichten schwächer als in der Ebene.
Beim Gehäuseprototyp geht es um Platinenaufnahme, Schraubdome, Schnapphaken und Deckelpassung. Mit eingepressten Gewindeeinsätzen lassen sich Gehäuse mehrfach öffnen und schließen, ohne dass das Gewinde verschleißt.
Sie senden STEP-Datei, Stückzahl und den Zweck des Prototyps. Daraus folgen Werkstoff und Ausrichtung.
Wir prüfen die Geometrie auf Druckbarkeit und melden kritische Wandstärken, Überhänge oder Passungen vor dem Druck.
Prototypen sind meist in etwa 2 Werktagen nach Freigabe versandfertig. Änderungen fließen in die nächste Version ein, ohne Werkzeugkosten.
Ist ein Muster freigegeben, übernehmen wir dessen Parameter für Nullserie und Kleinserie, damit das Serienteil dem geprüften Teil entspricht.
| Prototyp | Zweck | Typische Werkstoffe | Worauf es ankommt |
|---|---|---|---|
| Form- und Passungsmuster | Geometrie, Bauraum und Montage prüfen | PLA, PETG | Maßhaltigkeit an Passflächen |
| Funktionsprototyp | Belastung, Bewegung, Temperatur testen | ABS, ASA, PC, PA12-CF | Werkstoff nah am Serienteil, Ausrichtung zur Lastrichtung |
| Gehäuseprototyp | Elektronik, Schnapphaken, Schraubdome prüfen | PETG, ABS, ASA, PC | Wandstärken, Gewindeeinsätze, Deckelpassung |
| Designmodell | Optik und Haptik zeigen | PLA, PETG | Oberfläche, Schleifen und Lackieren |
| Nullserie | Erprobung in kleiner Menge | Werkstoff des freigegebenen Musters | Festgeschriebene Parameter, gemessenes Erstteil |
Erhalten Sie Preis und Fertigungsfeedback in Minuten. STEP, STL, 3MF und OBJ unterstützt.
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Das hängt vom Modell ab. Die Treiber sind Bauteilvolumen, Werkstoff und Nachbearbeitung. Eine Preisspanne ohne Daten ist Raten, deshalb rechnen wir am Modell.
Ja. Das ist der praktische Vorteil: Werkstoff, Orientierung und Prozessparameter des freigegebenen Musters bleiben erhalten, wenn wir 20, 100 oder 500 Teile nachfertigen. Sie prüfen ein Teil und bekommen dasselbe Teil in Menge.
Bei einfachen Geometrien reichen eine technische Zeichnung oder ein bemaßtes Handmuster. Für komplexe Freiformflächen brauchen wir 3D-Daten oder ein Bauteil, das sich vermessen lässt.
Daten werden ausschließlich für die Fertigung des Auftrags verwendet und nicht weitergegeben. Wenn Sie eine Geheimhaltungsvereinbarung benötigen, sprechen Sie uns vor der Datenübermittlung an.
Prototypen sind meist in etwa 2 Werktagen nach Eingang und Freigabe der Daten versandfertig. Die Laufzeit des Versands hängt vom Versanddienstleister ab.
Für Form- und Passungstests reicht oft PLA oder PETG. Für mechanische oder thermische Tests empfehlen wir den Werkstoff, der dem späteren Serienteil am nächsten kommt, etwa PA12-CF, ASA oder PC.
Häufig zwei bis drei, bis Passung und Funktion stimmen. Weil kein Werkzeug nötig ist, kostet jede neue Version nur Druckzeit und Material.
Ein Designprototyp zeigt Form, Proportion und Oberfläche und wird oft geschliffen oder lackiert. Ein Funktionsprototyp muss Belastung, Montage oder Temperatur standhalten, deshalb zählt dort der Werkstoff mehr als die Optik.
Als Richtwert ca. ±0,2 mm bei PLA, PETG und Carbonvarianten und ±0,3 mm bei ABS, ASA und PC, abhängig von Größe und Ausrichtung. Passungen, die enger sein müssen, kennzeichnen Sie bitte in der Zeichnung, damit wir Aufmaß oder Nacharbeit einplanen.
Bei sehr feinen Details unter Schichthöhe, bei optisch transparenten Teilen, bei Prüfungen, die exakt die Eigenschaften eines Spritzguss- oder Metallteils verlangen, und bei Bauteilen, die dauerhaft hohen Temperaturen ausgesetzt sind. In solchen Fällen sagen wir das vor dem Angebot.
Ein guter Druck sagt nichts über den zweihundertsten. Was eine Serie wiederholbar macht.
Spritzguss gewinnt bei großen Stückzahlen. 3D-Druck gewinnt überall sonst. Ein praktischer Vergleich der beiden Verfahren und eine Entscheidungshilfe für die richtige Wahl.
Die Entscheidung fällt selten am Verfahren. Sie fällt an Geometrie, Toleranz und Stückzahl.