Einzelteile
Ein Halter, ein Adapter, ein Ersatzteil für eine stehende Anlage. Einzelteile fertigen wir ohne Mindestmenge, meist innerhalb von etwa zwei Werktagen nach Freigabe versandfertig.
Sie suchen einen externen Fertiger für FDM-Bauteile? Wir fertigen Einzelteile, Prototypen, Kleinserien und Endbauteile nach Ihrer CAD-Datei, in über 20 technischen Werkstoffen. Einmal freigeben, danach nachbestellen, ohne dass sich Werkstoff oder Maße unbemerkt verschieben.
Nachbestellungen mit identischen Parametern
Lohnfertigung im Druck ersetzt kein Spritzguss. Sie schließt die Lücke zwischen Einzelteil und Werkzeugfreigabe, und sie hält Bauteile am Leben, die längst aus der Serie sind.
Feste Bauteile in Losgrößen von 20 bis 500 Stück, mehrmals im Jahr abgerufen statt auf Lager produziert.
Montagehilfen, Prüflehren und Ablegenester, die mit jeder Produktvariante angepasst werden müssen.
Bauteile ohne Werkzeug und ohne Lieferant, nach Zeichnung oder vermessenem Muster nachgefertigt.
Zusätzliche Fertigungskapazität, wenn die eigene Druckerflotte ausgelastet oder ein Serienanlauf eng ist.
In der Lohnfertigung zählt Reproduzierbarkeit mehr als Spitzenwerte im Datenblatt. Wir arbeiten mit Werkstoffen, die wir dauerhaft in gleicher Qualität beschaffen können.
Eine Lohnfertigung steht und fällt mit der Datenübergabe. Wir prüfen jede STEP-Datei vor dem Angebot auf Wandstärken, Bohrungsdurchmesser und freitragende Bereiche und melden zurück, was sich mit kleinen Änderungen günstiger oder haltbarer fertigen lässt. Das kostet ein paar Stunden und erspart in der Regel eine Runde Nacharbeit.
Danach folgt ein Erstteil. Es wird gemessen, dokumentiert und von Ihnen freigegeben, bevor die restliche Menge in Fertigung geht. Bei laufenden Aufträgen messen wir erstes, mittleres und letztes Teil einer Charge, damit eine Abweichung auffällt, solange sie noch korrigierbar ist.
Für Abrufaufträge halten wir Werkstoff und Parametersatz bereit und liefern nach Plan. Das ist besonders für Ersatzteile und Betriebsmittel sinnvoll, weil Sie damit kein Lager aufbauen müssen und trotzdem eine kurze Wiederbeschaffungszeit haben.
Vom ersten Muster bis zur wiederkehrenden Serie läuft alles über denselben Prozess. Die Stückzahl entscheidet, wie viel Aufwand in Festschreibung und Prüfung fließt.
Ein Halter, ein Adapter, ein Ersatzteil für eine stehende Anlage. Einzelteile fertigen wir ohne Mindestmenge, meist innerhalb von etwa zwei Werktagen nach Freigabe versandfertig.
Funktionsmuster für Passung, Montage und Belastungstests. Der Prototyp wird möglichst im späteren Serienwerkstoff gedruckt, damit die Erkenntnisse auf die Serie übertragbar sind.
Losgrößen von einigen Dutzend bis einigen Hundert Teilen, bei denen sich ein Spritzgusswerkzeug nicht rechnet. Orientierung, Parameter und Prüfmaße werden vor dem ersten Los festgelegt.
Bauteile, die direkt in Maschinen, Geräte oder Baugruppen eingebaut werden. Für additive Serienfertigung eignen sich vor allem Teile mit komplexer Geometrie, vielen Varianten oder schwankendem Bedarf.
Rahmenaufträge mit Abrufen: Werkstoff und Parametersatz liegen bereit, Sie rufen Teilmengen nach Bedarf ab. Damit bleibt Ihr Lager klein und die Wiederbeschaffung kurz.
Gehäuse, Abdeckungen, Vorrichtungen, Greiferfinger, Kabelführungen, Zahnräder für geringe Lasten und Bauteile mit Gewindeeinsätzen. Die Bauteilgröße liegt bei bis zu ca. 250 x 250 x 250 mm, größere Teile werden geteilt und gefügt.
Wir legen mit Ihnen fest, welche Maße kritisch sind, welche Toleranzen gelten und wie geprüft wird. Erreichbar sind je nach Werkstoff etwa ±0,2 bis ±0,3 mm. Engere Passungen lösen wir über Nacharbeit oder eine angepasste Konstruktion. Unsere Fertigungsprozesse folgen einem Qualitätsmanagementsystem, das sich an den Anforderungen der ISO 9001:2026 orientiert.
Von einem Teil bis zu mehreren Tausend Teilen, ohne Mindestbestellmenge. Ab welcher Menge ein anderes Verfahren günstiger wird, hängt stark von Bauteilgröße und Geometrie ab. Das sagen wir Ihnen offen.
Prototypen sind meist in ca. zwei Werktagen versandfertig. Bei Serien bestimmen Druckzeit pro Teil, Anzahl der Teile pro Bauplatte, Nachbearbeitung, Prüfumfang und Werkstoffverfügbarkeit den Termin. Die Transportzeit hängt vom Versanddienstleister ab.
Den größten Anteil hat die Maschinenzeit. Dazu kommen Werkstoff, Stützstrukturen, Daten- und Rüstaufwand, Nachbearbeitung und Prüfung. Eine kurze DFM-Prüfung senkt die Kosten oft spürbar, etwa durch eine bessere Orientierung oder weniger Stützmaterial.
STEP, STL oder 3MF hochladen, dazu Stückzahl, Werkstoff oder Einsatzbedingungen. Für Standardteile erhalten Sie über das Sofortangebot direkt einen Preis.
Wir prüfen Wandstärken, Bohrungen, Überhänge und Orientierung und melden zurück, wenn kleine Änderungen das Teil günstiger oder haltbarer machen.
Bei Serien fertigen wir zuerst ein Erstteil, messen es und dokumentieren die kritischen Maße. Nach Ihrer Freigabe werden die Parameter festgeschrieben.
Die Charge wird gedruckt, nachbearbeitet und stichprobenartig geprüft, dann gekennzeichnet und verpackt. Nachbestellungen laufen mit denselben Parametern.
Vorrichtungen, Greifer, Schutzabdeckungen, Führungen und Ersatzteile für Anlagen, deren Originalteile nicht mehr lieferbar sind.
Elektronikgehäuse, Halter für Platinen und Kabelführungen. Für Anwendungen mit Brandschutzanforderungen steht PC FR mit UL94-Einstufung des Materialherstellers zur Verfügung.
Automation, Robotik, Verpackungsmaschinen, Labortechnik und Produktentwicklung. Überall dort, wo Teile in kleinen Mengen, in Varianten oder kurzfristig gebraucht werden.
Beides hat seinen Platz. Die Tabelle zeigt, worin sich die Optionen im Alltag unterscheiden.
| Kriterium | Lohnfertigung | Eigener FDM-Drucker |
|---|---|---|
| Investition | keine, Kosten pro Auftrag | Anschaffung, Wartung, Ersatzteile |
| Werkstoffe | über 20 technische Filamente, ohne eigenes Lager | meist wenige Standardwerkstoffe |
| Schwankende Mengen | Kapazität nach Bedarf | begrenzt durch eigene Maschinen |
| Prüfung und Dokumentation | Erstteil, Prüfmaße, Stichproben | eigener Aufwand |
| Sinnvoll bei | Serien, technischen Werkstoffen, Spitzenlasten | ständigem Bedarf an einfachen Teilen |
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Es gibt keine Mindestmenge. Wirtschaftlich interessant wird es überall dort, wo ein Werkzeug bei 200 bis 2.000 Teilen pro Jahr nie amortisiert wird oder wo Varianten häufiger wechseln als das Werkzeug es zulässt.
Ja. Werkstoff, Parameter und Prüfmaße werden einmal festgelegt, danach rufen Sie Teilmengen ab. Das hält den Preis stabil und die Lagerbindung niedrig.
Freigegebene Aufträge laufen mit festgeschriebenem Werkstoff, Düsendurchmesser, Schichthöhe und Orientierung. Kritische Maße prüfen wir stichprobenartig und dokumentieren sie. Ohne diese Festschreibung ist jede Nachfertigung ein neues Bauteil.
Häufig ja, wenn Last und Toleranzen es zulassen. Sinnvoll ist das vor allem bei komplexen Geometrien mit viel Zerspanungsvolumen. Wir sagen aber auch klar, wenn Fräsen das richtige Verfahren bleibt.
Bei der Lohnfertigung fertigt ein externer Dienstleister Bauteile nach Ihren Daten und Vorgaben. Sie liefern CAD-Datei, Werkstoff und Anforderungen, wir übernehmen Datenprüfung, Druck, Nachbearbeitung und Prüfung. Sie brauchen dafür weder eigene Drucker noch Personal für den Betrieb.
Ja. Ein großer Teil unserer Aufträge sind Bauteile, die direkt eingebaut werden: Halter, Abdeckungen, Gehäuse, Vorrichtungen und Ersatzteile. Ob ein FDM-Teil als Endbauteil taugt, hängt von Last, Temperatur, Umgebung und Toleranzen ab. Das klären wir vor dem Angebot.
Prototypen und Einzelteile sind meist innerhalb von etwa zwei Werktagen nach Freigabe versandfertig. Bei Serien hängt die Zeit von Stückzahl, Druckzeit pro Teil, Nachbearbeitung und Prüfumfang ab und steht im Angebot. Die Transportzeit hängt vom Versanddienstleister ab.
Vor allem die Maschinenzeit, danach Werkstoff, Stützstrukturen, Rüst- und Datenaufwand, Nachbearbeitung und Prüfumfang. Größere Stückzahlen verteilen den einmaligen Aufwand auf mehr Teile. Einen konkreten Preis nennen wir nach Prüfung der Datei.
Das hängt von Auslastung und Werkstoffen ab. Ein eigener Drucker lohnt sich bei ständigem Bedarf in einfachen Werkstoffen. Bei schwankenden Mengen, technischen Werkstoffen wie PC, PA12-CF oder PC FR oder bei Bedarf an Prüfung und Dokumentation ist die Vergabe oft günstiger, weil Anschaffung, Wartung, Materiallager und Bedienzeit entfallen.
Ein gutes Teil kann jeder drucken. In der Serie geht es um das zweihundertste.
Spritzguss gewinnt bei großen Stückzahlen. 3D-Druck gewinnt überall sonst. Ein praktischer Vergleich der beiden Verfahren und eine Entscheidungshilfe für die richtige Wahl.
Wenn die Anlage steht, ist der Stückpreis nicht mehr die interessante Zahl.