Prototypen im 3D-Druck, gefertigt in Deutschland

Funktionsprototypen in über 20 technischen Werkstoffen. Sofortangebot beim Datei-Upload, Versand in ca. 2 Werktagen, und derselbe Parametersatz später in der Serie.

Prototypen in ca. 2 Werktagen versandfertig

Vier Prototypenstufen, ein Fertiger

Ein Prototyp erfüllt je Entwicklungsstand eine andere Aufgabe. Werkstoff, Toleranz und Aufwand richten sich danach, was Sie in dieser Stufe wirklich prüfen wollen.

Konzept- und Formmodell

Proportionen, Ergonomie und Bauraum früh prüfen. PLA ist schnell und günstig genug, um drei Varianten gleichzeitig zu drucken.

Passungs- und Montagekontrolle

Spiele, Schnappverbindungen und Befestigungspunkte an echter Hardware prüfen, bevor eine Zeichnung freigegeben wird.

Funktions- und Belastungstest

Im technischen Werkstoff des Serienteils drucken, damit Testergebnisse übertragbar sind und nicht in die Irre führen.

Vorserie und Übergangsfertigung

Die ersten zehn oder hundert Einheiten fertigen, während die Werkzeugentscheidung noch offen ist.

Werkstoffe für Prototypen

Ein Funktionsprototyp sollte im Werkstoff des Serienteils gedruckt werden, sonst testen Sie das falsche Bauteil. Für reine Form- und Passungsmodelle genügt PLA.

Zum Werkstoffleitfaden

So wird der erste Druck brauchbar

  • 01Wenn möglich STEP senden. Die Geometrie bleibt exakt, und wir können Wandstärken anpassen oder Aufmaß vorsehen, ohne das Modell neu zu bauen.
  • 02Die zwei oder drei Maße markieren, die stimmen müssen. Orientierung und Prüfung richten sich danach.
  • 03Höchste Temperatur und Belastung nennen, die der Prototyp aushalten muss. Das entscheidet über den Werkstoff.
  • 04Wandstärken bei tragenden Abschnitten ab 1,2 mm halten und freitragende Bereiche vermeiden, die aufwendige Stützentfernung erfordern.
Vollständige DFM-Checkliste

Welcher Werkstoff für welchen Prototyp

Die häufigste Ursache für einen unbrauchbaren Prototyp ist nicht die Fertigung, sondern ein Werkstoff, der zur Prüfaufgabe nicht passt. Diese Zuordnung deckt die meisten Fälle ab.

PrüfaufgabeWerkstoffWarum
Form, Proportion, ErgonomiePLASchnell, maßhaltig und günstig genug für mehrere Varianten im selben Bauauftrag.
Passung und MontagePETGZäher als PLA, bricht bei Schnappverbindungen nicht sofort, gute Maßhaltigkeit.
Wärme, Außeneinsatz, SonneASA oder PCDeutlich höhere Dauergebrauchstemperatur, ASA zusätzlich UV-stabil.
Belastung, Verschleiß, GelenkePA12Hohe Zähigkeit und Verschleißfestigkeit, verzeiht Überlast statt spröde zu brechen.
Steifigkeit bei geringem GewichtPA12-CFSehr steif und maßstabil, geeignet für Halter, Greifer und Prüfmittel.
Dichtungen, Puffer, GriffeTPUFlexibel und abriebfest, ersetzt im Prototyp gespritzte Elastomerteile.

Was ein Prototyp kostet

Der Preis eines gedruckten Prototyps ergibt sich im Wesentlichen aus Bauteilgewicht, Druckzeit und Werkstoff. Ein kleiner Halter aus PETG liegt häufig im niedrigen zweistelligen Bereich, ein größeres Gehäuse aus PA12-CF deutlich darüber. Stützstrukturen, Einsätze und Nachbearbeitung kommen dazu, wenn sie gebraucht werden.

Zwei Hebel senken die Kosten spürbar, ohne die Aussagekraft zu verringern: Infill zwischen 20 und 40 Prozent statt massiv, und mehrere Varianten in einem Bauauftrag statt in getrennten Aufträgen. Massives Infill erhöht bei FDM vor allem die Druckzeit, ohne die Schwachstelle entlang der Schichten zu beheben.

Für eine konkrete Zahl brauchen wir Bauteilvolumen, Werkstoff und Stückzahl. Mit dem Preisrechner erhalten Sie eine Größenordnung in einer Minute, das verbindliche Angebot folgt nach dem Upload der STEP-Datei, meist innerhalb weniger Stunden.

Sofortangebot

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Häufige Fragen zu 3D-Druck-Prototypen

Was kostet ein Prototyp im 3D-Druck?

Der Preis richtet sich nach Bauteilvolumen, Werkstoff, Druckzeit, Stützbedarf und Nacharbeit. Ein sinnvoller Vergleich beginnt deshalb mit der Prüfaufgabe und nicht mit einem pauschalen Stückpreis.

Wie schnell erhalte ich einen Prototyp?

Die Lieferzeit hängt von Größe, Werkstoff, Auslastung und Nacharbeit ab. Einfache Teile lassen sich schneller fertigen als große Bauteile aus anspruchsvollen Werkstoffen oder Modelle mit geschliffener Oberfläche.

Welcher Werkstoff passt für einen Funktionsprototyp?

Der Werkstoff richtet sich nach dem Test. Für Form und Bauraum genügt häufig PLA oder PETG. Belastung, Wärme, UV, Verschleiß oder flexible Bereiche erfordern eine anwendungsspezifische Auswahl.

Kann derselbe Prototyp später in Serie gefertigt werden?

Ja, wenn Werkstoff, Orientierung und Prozess nach der Prüfung als freigegebener Stand festgelegt werden. Ändert sich das spätere Verfahren, müssen die Unterschiede zum Prototyp bei der Freigabe berücksichtigt werden.

Welche Daten sollte ich mitsenden?

Am hilfreichsten sind STEP-Daten, eine Zeichnung mit kritischen Maßen und eine kurze Beschreibung der Prüfaufgabe. Nennen Sie außerdem Last, Temperatur, Umgebung und die geplante spätere Fertigung.

Sollte ich mehrere Varianten gleichzeitig testen?

Bei unsicheren Passungen, Wandstärken oder Bediengeometrien ist das oft sinnvoll. Jede Variante sollte möglichst nur einen Einfluss verändern, damit das Ergebnis eindeutig bleibt.