Wandstärke für den FDM-Druck berechnen
Berechnet die Wandstärke senkrechter Wände aus Linienbreite und Perimeterzahl. Es wird keine Datei analysiert. Die Richtwerte sind Praxiswerte für die Konstruktion, keine Festigkeitsberechnung.
Üblich: etwa 105 % der Düse, z. B. 0,42 mm bei 0,4 mm.
Wandstärke (nur Perimeter)
1,26 mm
0,42 mm × 3 = 1,26 mm
Saubere Konstruktionsmaße (n × Linienbreite)
- 1: 0,42 mm
- 2: 0,84 mm
- 3: 1,26 mm
- 4: 1,68 mm
- 5: 2,1 mm
- 6: 2,52 mm
Gilt für Wände in der XY-Ebene. Böden und Decken: Schichthöhe × Anzahl Schichten. Feine Stege, Bohrungen, Überhänge und Schnappverbindungen separat prüfen. Die Festigkeit hängt stark von der Druckrichtung ab, zwischen den Schichten ist sie am geringsten.
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Angebot anfragenHäufige Fragen
Wie berechnet sich die Wandstärke beim FDM-Druck?
Für senkrechte Wände gilt näherungsweise: Linienbreite mal Anzahl der Perimeter. Bei 0,42 mm Linienbreite und drei Perimetern ergibt das etwa 1,26 mm. Der Slicer kann bei abweichenden Maßen Linien verbreitern, Lücken füllen oder Bereiche weglassen.
Gilt das auch für Böden und Decken?
Nein. Horizontale Flächen entstehen aus Schichten. Ihre Dicke ergibt sich aus Schichthöhe mal Anzahl der oberen beziehungsweise unteren Schichten.
Sind die Richtwerte eine Norm?
Nein. Zwei, drei und vier Perimeter für dekorative, normale und funktionale Teile sind verbreitete Praxiswerte. Die tatsächliche Festigkeit hängt von Werkstoff, Ausrichtung, Last und Slicer-Einstellungen ab.